Gedanken zu Gruppen- und individuellen Interessen im Hinblick auf den im Mai erscheinenden Mega-Hit"DUNE AWAKENING"

  • Liebe Fifties !


    Am 20. Mai erscheint dieses Spiel, das -soviel man jetzt schon erfahren kann- zumindest das Potenzial für einen Mega-Hit in sich birgt.


    Bei aller Komplexität heutiger Spiele sind doch einige grundlegende Mechanismen seit vielen Jahren dieselben:

    Nennen wir es beim ursprünglichen, simplen Begriff "Level-System(e)"-


    Gab es früher lediglich einen Charakter-Level, mit dem ALLES verknüpft war und der oft nur durch eine einzige Art von Tätigkeit (meist: erfolgreiche Kämpfe) gesteigert wurde, so sind ist dieses Level-System in den modernen Spielen deutlich diffiziler, verzweigter, komplexer.

    Doch das Grundprinzip ist dasselbe wie immer schon: Durch vielfältigste Tätigkeiten im Spiel entwickelt man Fähigkeiten seines Spielcharakters weiter, verbessert dessen Möglichkeiten.


    Ein zweiter Punkt ist die in den letzten gut fünf Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückte Möglichkeit, auch -zumindest einen Teil der Spielumgebung bzw. kleine instanzierte Bereiche- individuell zu verändern. (Housing, Basenbau, Veränderungen der Spielewelt durch Voxel-Technik usw.)


    Beide oben genannte Punkte haben jedoch auch eine andere, "negative" Seite: Der Interessen-Konflikt zwischen Vielspielern und Gelegenheitsspielern (Progress-Zocker versus Casual-Gamer) wird immer größer.

    Nur einige Beispiele:

    :right_arrow: die Kampf-Fähigkeiten unterscheiden sich gravierend: Was für den Gelegenheits-Daddler herausfordernd ist, lässt einen Vielspieler höchstens noch gähnen.

    :right_arrow: auch wenn Feierabend-Spieler von ihren Dauer-Zockern liebevoll mit der neuesten Ausrüstung versorgt werden: Es fehlt den Letztgenannten der Bezug dazu. Man hat sich "Superschwert X" nicht mühsam erarbeitet und schätzt es daher nicht sehr, man hat es einfach.

    :right_arrow: Gerade im Bereich Basis-Bau erkennen Gelegenheitsspieler nach zwei, drei Tagen Absenz die eigene Gildenbasis manchmal nicht wieder. So (ZU!) viel wurde schon wieder um- und hinzugebaut.

    :right_arrow: Bereich "Entdeckung der Spielwelt: Weite Teile der Map sind (je nach Spielanlage) für ALLE aufgedeckt, weil EINER dort war. Wo Vielspieler schon jeden Baum kennen, verirren sich Gelegenheitsspieler.

    :right_arrow: Erfahrene Spieler geben gut gemeinte Ratschläge (geh dahin, mach dies, mach jenes nicht), die dem Gelegenheitsspieler -ungewollt, aber es ist so- die Immersion nehmen.


    Für all diese Aspekte gibt es eine -HOFFENTLICH!- akzeptable Lösung:

    - EIN Spiel wird als reines Gruppen-Spiel gemeinsam beschlossen. Es gibt die Möglichkeit der Terminvereinbarung (kann hier im Forum implementiert werden). Gespielt wird nur, wenn alle Mitglieder der Gruppe online sind. So prescht niemand vor und niemand bleibt zurück.

    Sollte diese Gruppe aus mehr als 5, 6 Spielern bestehen, kann man über eine "80%-Regel" sowie die Möglichkeit, dass der abwesende Spieler den Levelrückstand bis zum nächsten Gruppentermin solo auf- (aber nicht ÜBER-)holt.


    Dieses Konzept hatten wir in der Vergangenheit schon bei einigen Spielen "im Einsatz" und es hat -bei Disziplin aller Beteiligten- sehr gut funktioniert.

    :cross_mark:  großer Nachteil: Das "Weiterkommen" im Spiel geschieht sehr langsam. Dies kann insbesondere auf kommerziellen Servern mit tausenden fremden Spielern frustrierend sein.


    Leider haben unsere Erfahrungen gezeigt, dass es auf die Gruppen-Homogenität auch einen deutlich negativen Einfluss hat, wenn Vielspieler das betreffende Game "ein zweites Mal" auf einem anderen Server bzw. auch im Solo-Modus laufen haben. Selbst wenn der Ingame-Char die selbe Entwicklungsstufe wie jene der Mitspieler aufweist - das HINTERGRUNDWISSEN (Spielmechaniken, "wo findet man was" und manch anderes) des Spielers selbst ist einfach ein Problempunkt.

    "Erleichtert" (beschleunigt) er seinen Mitspielern mit Tipps und Hinweisen das Fortkommen im Gruppenspiel, ist die Immersion weg. Macht er es nicht, wird es iihn irgendwann mal langweilig, wenn die Freunde stundenlang nicht weiterkommen und er sich fast auf die Zunge beißt, um nicht die Lösung herauszuposaunen.


    Also haben wir zu obiger Lösung eine -durchaus weitreichende, restriktive- Verhaltensweise hinzugefügt:

    Dieses eine Gruppenspiel wird von keinem Mitglied der Gruppe nebenher -egal ob solo, auf einem anderen Server, mit anderen Spielern- ein zweites Mal gespielt.


    Diese "Zusatzregel" ist nicht Jedermanns Sache, das ist uns klar. Wer lässt sich schon gerne "vorschreiben", was er spielen darf, wann er will und was nicht.

    Solange das Angebot an tollen Spielen so groß ist wie im Moment, ist es unserer Meinung nach eine gute und akzeptable Lösung, bei EINEM Spiel diese Einschränkung mitzutragen.

    Immerhin haben dann wirklich ALLE Gruppenmitglieder die volle Immersion, entdecken, siegen, verlieren, erzeugen, bauen gemeinsam - und vor allem mit dem gleichen Informationsstand.


    Wir möchten ab 20. Mai "DUNE AWAKENING" als so bestimmtes Gruppenspiel beginnen.

    Wer mit diesem Regelvorschlag -und der damit einhergehenden Einschränkung!- einverstanden ist, ist herzlich willkommen. Wer nicht, kann dieses Spiel natürlich spielen, mit wem und wann bzw. wie viel auch immer gewünscht. Das ist für uns, die diese Regel "leben" wollen, absolut in Ordnung. Das heißt auch keineswegs, dass wir nicht in anderen Spielen ohne diese Regel gemeinsam ab und an viel Spaß haben können und werden.


    Wir freuen uns riesig, wenn unsere Gedanken um ein FÜR JEDE(n) BESTMÖGLICHES und vor allem GEMEINSAMES Spielerlebnis Zuspruch finden.


    Diskussion darüber und Teilnahme daran ist herzlich willkommen.

  • Der Release zu Dune rückt näher und damit die zu fällende Entscheidung, ob ich auf Arrakis starten möchte/sollte?


    Was schon feststeht:

    Ich werde die Beta verpassen, da ich kommendes Wochenende auf Reisen bin.

    Ich werden den Frühstart verpassen, da ich über Pfingsten ebenfalls unterwegs bin.


    Viel Spaß aber allen, welche die sengende Sonne und die einzigartige Würze des Planeten schon einmal genießen wollen.

  • Dann warte einfach mal auf User Feedback von Beta ( falls jemand Zugang bekommt) bzw. dann von Frühstart. Würde mich jedenfalls freuen mal wieder was mit dir zu unternehmen

  • Das Zock-Wochenende am Tisch liegt hinter mir, die Aufräumarbeiten gestern auch, Zeit darüber nachzudenken, was ich in den kommenden Wochen spielen könnte.


    Da drängt sich natürlich Dune auf, aber Avowed und ein 2. Blick auf Nightingale stehen bei mir auch noch auf der Liste.


    Ich schreibe meine Gedanken einfach mal frei vom Blinddarm weg, wie man so sagt.


    1. Dune scheint ein gutes bis sehr gutes Spiel zu sein. Wenn man es Solo spielt, dann bietet es wohl um die 80h Gameplay. Als MMO, gleich ob PvE oder PvP, könnte man mehr Zeit auf Arrakis verbringen.


    2. Die oder Teile der Fifties scheinen das Spiel die Tage sehr intensiv gespielt zu haben, mit mehr als 40h Spielzeit. Sprich, ich dürfte die ersten zwei Wochen alleine verbringen, um das Spiel wirklich zu erleben.


    3. Ich hatte es schon erwähnt, Endgame war bis dato noch nie so der Fokus der Fifties. Des Weiteren habe ich im Web gelesen, dass der Endgame Content bei Dune ausbaufähig ist. Damit ist es nicht unwahrscheinlich, dass wenn ich mich eingespielt habe, evtl. Dune für manche schon wieder Vergangenheit ist. Ich denke da auch an Conan-Exile zurück.


    4. Damit wäre Dune für mich sehr wahrscheinlich ein Solo-Erlebnis. Ich habe gerade Schwierigkeiten zu sehen, dass ich Dune mit Euch über die nächsten 3 Monate intensivst zusammen zocken kann.


    5. Somit bin ich eher bei Nightingale oder Avowed. Dune kann ich immer noch spielen, wenn der erste Rush durch und etwas mehr gereift ist.


    Man mag meine Überlegungen gerne korrigieren.


    P.S.: Was mich ziemlich verwirrt, ist der diesem Thread öffnende Modus Operandi. Irre ich mich oder schien das nur ein Vorschlag gewesen zu sein, welcher dann nicht auf Zustimmung stieß?


    P.P.S.: Wer gute Brettspiele sucht. Die neuen Titel Endeavour-Tiefsee und S.E.T.I kamen sehr gut an. Terraforming-Mars, als Klassiker, fand sich auch wiederholt auf den Tischen wieder.

  • Hallo Matthias, freut mich, von Dir zu hören!


    ich fange zuerst mal von hinten an:

    PS: Ja, das war ein -nicht umzusetzender Vorschlag. Aktuell ist es so, dass Bernd und Hans viel weiter sind als ich. Ich bin halt auch ein "Sammler und Jäger" und habe gerne ein volles Lager. Zudem sind aktuell mehrere zeitraubende RL-Aktivitäten vorrangig. Auch ich spiele viel "alleine", auch wenn wir gemeinsam im TS sind.


    1. DUNE ist ein SEHR GUTES Spiel. Man kann fast sagen, der Entwickler "FunCom" hat es nun endlich mal geschafft, viele kleine gute Ideen aus verschiedensten Spielen zu sammeln und aus diesem "Sammelsurium" einen echt guten Eintopf zu kochen.

    Die Spielzeit würde ich -bei meiner Spielweise- WEIT HÖHER ansetzen. Allein der mittlerweile "entdeckte" Weltenteil ist so groß, teils mit tiefen Schluchten und Höhlen usw. usw., dass ich dieses erst nach knapp 30h Spielzeit verlassen habe.


    2. Eines der "Highlights" sind die wöchentlichen "Coriolis-Stürme". Diese verändern nämlich auch im PvE- und im Startbereich die Spawnpunkte der benötigten Materialien. Eingefahrene "Farmrunden" gibt's daher für höchstens 7 Tage. Zur Weiterentwicklung der Technik und Ausrüstung braucht man "Informationspunkte" - diese wiederum erhält man hauptsächlich durch das erstmalige "Erobern" von Lagern und Niederlassungen. Die Schwierigkeit ist zu Beginn eher leicht, allerdings steigt diese schon nach der ersten -aufgrund der Questführung notwendigen- Übersiedlung ins nächste Gebiet deutlich.


    3. Die ständigen, unterschiedlichen Gefahren (in der offenen Wüste die Sandwürmer, immer wieder (vom "Wettersystem" einige Minuten vorher angekündigte Sandstürme, nachts Patroillenschiffe, die mit Suchscheinwerfern die Gegend nach "Outlaws" absuchen usw usw.) sind weder zeitlich noch räumlich vorherzusagenhalten und halten daher bei Abenteuern den Spannungsgrad immer hoch. Einzig die Treibsandfelder sind "fix" in der Karte.

    Wenn man mit seinem Sandbike (mehr habe ich noch nicht) nach erfolgreicher Beutetour mit vóllem Gepäck zurück in seine Basis will und beim Überqueren offener Wüstenteile plötzlich die "Wurmzeichen" bemerkt, kommt schon Stress auf. Denn wirst du vom Sandwurm erwischt, wachst Du "in Unterhosen" wieder auf. Ausrüstung und Beute, Fahrzeug, alles weg... Da ist man nicht gerne (über-)mutig.


    Ich selbst würde mich sehr freuen, wenn Du zu uns auf Arrakis kommen würdest!

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